Bluetooth Grundlagen

Classic Blueooth nach IEEE 802.15.1 wurde 1998 eingeführt und ist gut geeignet für die drahtlose Integration von Automatisierungsgeräten in Serie, Feldbus- und Ethernet-Netzwerke. Die Bluetooth-Technologie eignet sich besonders für Geräte bzw. Applikationen mit hohen Sicherheitsanforderungen. Bluetooth-Geräte benötigen i. d. R. wenig Platz, haben einen geringen Stromverbrauch und sind somit sehr kosteneffizient.

Bluetooth Technologie-Merkmale

  • Reichweiten von 10 Meter bis über 300 Meter (Long-Range-Modul).
  • Zyklische und schnelle Übertragung kleinerer Datenpakete.
  • Datendurchsatz von maximal 780 kbit/s brutto (bis zu ~ 700 kbit/s netto).
  • Mit Bluetooth v4.0 + EDR (Enhanced Data Rate) beträgt der Datendurchsatz 2,1 Mbit/s brutto (ca. 1,5 Mbit/s netto).
  • Latenzzeit von 5 ms bis 10 ms.
  • 128-Bit-Verschlüsselung bietet Schutz vor Lauschangriffen.
  • Hohe Systemdichte – mehrere drahtlose Geräte können in der gleichen Funkumgebung angeschlossen werden und einwandfrei arbeiten.
  • Robustes Übertragungskonzept, mit Funktionen wie „Adaptive Frequency Hopping“ (AFH), „Forward ErrorCorrection“ (FEC) sowie schmalen Frequenzkanälen und geringer Empfindlichkeit gegenüber Reflexionen / Multi-Pathing
  • Hohe Verfügbarkeit in Verbraucherprodukten (Smartphones, Tablets, Laptops usw.).

Bluetooth Low Energy

Bluetooth Low Energy (auch: „Bluetooth 4.0/5.0“; früher als „Bluetooth Smart“ vermarktet) wurde 2011 eingeführt. Die Technologie hat einige wichtige Einschränkungen aber auch Vorteile und unterscheidet sich deutlich von anderen (Funk-)Technologien.

  • Bluetooth Low Energy ist ideal für die episodische oder periodische Übertragung kleiner Datenmengen.
  • In einer Bluetooth-Anwendung, in der Streaming-Daten verwendet werden, ist das klassische Bluetooth zu bevorzugen, da sie einen wesentlich höheren Durchsatz erreicht.